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Nach langer Zeit...

… gönnte ich mir am gestrigen Sonntag mal wieder den Luxus einer längeren Tour mit dem…

… durch die nordwestlichen Regionen in Hannovers Umland, im und um den Deister herum. Bisher holte ich das Motorrad in diesem Jahr viel zu selten aus der Garage. In Coppenbrügge unterbrach ich die Fahrt für ein Weilchen, als ich aus den Augenwinkeln einen Friedhof mit augenscheinlich recht alten Grabsteinen sah. Alte Friedhöfe üben zuweilen eine besondere Faszination aus, da mussten doch ein paar Fotos möglich sein.

Natürlich sah ich noch einige weitere interessante Fotomotive während meiner Tour, hatte aber eher selten Lust die Fahrt zu unterbrechen. Immerhin hätte ich dann jedes Mal die Handschuhe ausziehen, Brille absetzen, Helm abnehmen, Brille aufsetzen und die Kamera herausholen müssen. Und nach dem Foto wieder in umgekehrter Reihenfolge das Ganze nochmal. Ganz zu schweigen davon, dass ein Spaziergang in Motorradkleidung eher weniger reizvoll erscheint. Also beließ ich es bei nur drei Zwischenstopps und gab mich mit weinigen Fotos zufrieden.

Ein prächtiger Sonntag war es allemal.


Kaum waren wir...

... von der Nordsee zurück, machten wir uns am darauf folgenden Wochenende schon wieder auf den Weg. Zu einem Familien- und Freundewochenende in Fulda. Nun muss ich ja zugeben, dass ich mir über Fulda bis dahin wenig bis gar keine Gedanken gemacht hatte. Und ich hätte Fulda nicht spontan als lohnenswertes Ziel nennen können. Das ist jetzt anders.


Fulda ist eine wirklich schöne Stadt. Sicher nicht in allen Stadtteilen, aber im Zentrum, in der Altstadt ganz bestimmt. Dort gibt es durchaus Einiges zu sehen. Genug, dass es nicht in der uns zur Verfügung stehenden Zeit zu schaffen war. Wir werden also noch mal dorthin zurückkehren müssen.


Verdammt lang her, ...

… dass wir auf Spiekeroog waren. Genauer gesagt: Mehr als 6 Wochen. Und verdammt lange habe ich gebraucht um der Fotoflut halbwegs Herr zu werden. Eigentlich wollte ich die Fotos in halbwegs verträglichen Dosierungen, jeweils garniert mit einigen erklärenden, erzählenden und eventuell gar ausschweifenden Worten, über mehrere Artikel strecken. Das wird mir nun nicht mehr gelingen und ich werde nun die volle Dröhnung meiner gesammelten Spiekeroogbilder unters Volk bringen.


Zunächst kann sich der geneigte Leser und Betrachter an Impressionen aus dem idyllischen Inseldorf ergötzen...

… um anschließend einige Eindrücke von Strand, Meer und Dünenlandschaft zu sammeln.

Auch nach mehr als sechs Wochen kann ich rückblickend sagen, dass diese Woche auf Spiekeroog, dem Anlass unserer Reise angemessen, etwas ganz besonderes für uns war. Nach 25 Jahren hatten wir uns das verdient!

Sonntagsspaziergang

Am letzten Sonntag besuchte ich spontan das kleine Städtchen Obernkirchen. Auf dem Rückweg nach Hause legte ich dann noch einen kurzen Zwischenstopp in Lauenau ein. Aber leider fand ich es in beiden Orten nicht so interessant wie ich es erhofft hatte. Was allerdings auch weniger an den Orten, als eventuell eher an meiner Ungeduld gelegen haben könnte.

Im Emsland (3. und letzter Teil)

Im Moormuseum gab es auf dem Außengelände nicht „nur“ Natur zu sehen. In der Nähe der zweiten Ausstellungshalle standen auch einige bereits „in die Jahre gekommene“ landwirtschaftliche Maschinen, die für die Bewirtschaftung des Moores und den Torfabbau eingesetzt wurden. Und natürlich sind inzwischen deutliche Anzeichen des Verfalls zu erkennen. Farbe blättert ab, Holz vermodert, Rost frisst an vielen Teilen und die Natur versucht Oberhand zu gewinnen.

Selbstverständlich MUSSTE ich mich auch daran fotografisch austoben…

Das war es dann nun auch, mit den Berichten und Bildern aus dem Emsland. Die Fahrt dorthin hat sich gelohnt, auch wenn der eigentliche Grund für die Reise eher nichts mit Spaziergängen und fotografieren zu tun hatte. Das waren sozusagen nur Randerscheinungen.

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Im Emsland (2. Teil)

Am Sonntagvormittag hatte ich einen Besuch im Moormuseum in Geeste geplant. Also saß ich recht zeitig am Frühstückstisch und war anschließend kurz nach der Öffnung im Museum. Als erster Besucher des Tages. Ich konnte also ganz in Ruhe und ungestört durch die Ausstellung schlendern. Wobei ich zugeben muss, dass ich meist nicht genug Geduld aufbringe die vielen Infotafeln ausgiebig zu lesen. Interessant war es aber trotzdem.

Mein eigentlich größeres Interesse galt aber ohnehin dem Außengelände. Ein kleiner Bauernhof, Streuobstwiese, Feuchtwiesen, Bäche, Tümpel, usw. Wenn man den äußeren Rundweg abschreitet legt man ungefähr 4 Km zurück, wie man mir am Einlass mittteilte. Es war ein sehr schöner Spaziergang durch die Natur, das Wetter war äußerst freundlich und eine Vielzahl Vögel zwitscherte vor sich hin. Schade war nur, dass die Verkehrsgeräusche von der Autobahn kaum zu überhören waren. Dafür traf ich erst im letzten Viertel meines Rundgangs wieder auf andere Besucher. Und konnte mich ausgiebig der Naturfotografie widmen.

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Im Emsland (1. Teil)

Am letzten Wochenende „musste“ in Lingen (Ems) Quartier beziehen, was allerdings ein selbstgewähltes Schicksal war, und hatte Zeit mich ein wenig im Emsland umzusehen.

So nutzte ich zunächst am Samstag die Chance, die passender Weise gerade stattfindenden Ritterfestspiele in der nahen Grafschaft Bentheim zu besuchen. Ein bis nach Hannover bekanntes Spektakel am Fuße der Bad Bentheimer Burg, auf das ich sehr neugierig war.

Als ich ankam lief bereits eine Vorführung mit kostümierten Darstellern, Pferden und natürlich gefährlich aussehenden Waffen. Leider auch mit Mikrofonen, Headsets und Smartphones, was den Gesamteindruck doch störte.

Es gab auch eine reichlich große Auswahl an verschiedensten Speisen und Getränken. Und da ich die Vorführung nur mäßig unterhaltsam fand, kümmerte ich mich bald um etwas Verpflegung. Die gebratenen „Teile vom Federvieh“ für 4 „Taler“ (obwohl doch auf der Tafel „Euro“ stand) waren durchaus lecker und ausreichend viel.

Ich erkundete dann noch eine Weile den Festplatz und schoss auch ein paar Fotos.

Insgesamt muss ich aber zugeben, dass diese Ritterfestspiele nicht „mein Ding“ waren. Schlechtreden möchte ich die Veranstaltung aber auch nicht, denn offenbar fanden (und finden) sehr viele Menschen großen Gefallen daran. Dennoch blieb ich nicht allzu lange dort, sondern spazierte noch eine ganze Weile um die sehenswerte Burg herum. Und fand auch dort noch ein paar schöne Bildmotive.

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